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Die 72er – Regel erklärt

Die 72er – Regel erklärt


… und warum es nicht vermessen ist, eine jährliche Rendite von 6-8 % zu erwarten.

Kurz zur 72er – Regel.  Hierbei handelt es sich um eine Faustregel als mathematische Formel. Mit ihrer Anwendung lässt sich für eine Kapitalanlage schnell ermitteln, in welchem Zeitraum sich das investierte Kapital verdoppelt, wenn man einen jährlichen Zins als Grundlage annimmt. Sie teilen einfach die Zahl 72 durch den zu Grunde liegenden Zins und haben das Ergebnis.

 

Beispiel:

72 : 6 (% Zinsen) = 12, aus 1 Euro werden dadurch in 12 Jahren 2 Euro

Das Beispiel mit dem zugrunde gelegten Zins von 6% greifen wir hier auf. Erinnern Sie sich noch daran, was eine Tasse Kaffee im Jahr 2001/2002 gekostet hat?

Quelle: https://www.statistik.sachsen.de/download/300_voe-faltblatt/SB_10Jahreeurobargeld_2012.pdf

  • 2001 im Durchschnitt ca. 2,52 DM (1,29 Euro)
  • 2011 im Durchschnitt ca. 1,83 Euro ( 3,58 DM)

Wir sind heute bereits im Jahr 2017. Sie wissen, worauf wir hinaus möchten ……

Unternehmen im Allgemeinen, verbuchen durch die enormen Preissteigerungen per se nicht unbedingt eine 1:1 Gewinnsteigerung. Die Kosten eines Unternehmens steigen ebenso von Jahr zu Jahr, durch Preiserhöhungen können weiterhin stabile Erträge generiert werden. Infolge werden auch Dividendenzahlungen der Aktionäre gesichert, die Unternehmen wachsen weiter, expandieren und letztlich profitieren idealerweise auch die Beschäftigten, deren Löhne steigen. Die wiederum kurbeln ihrerseits die Wirtschaft durch ihr Konsumverhalten an. Wir alle sind also Teil des Wirtschaftskreislaufs. Das sollte man sich immer mal wieder ins Bewusstsein rufen, wenn man sich mit dem Thema Kapitalanlage beschäftigt.

Im Grunde bildet jedes Unternehmen in diesem Kontext den Kapitalmarkt ab. Deshalb ist es ratsam, auch in eben diesen Kapitalmarkt zu investieren. Es ist in keiner Weise vermessen oder etwa eine zu hohe Erwartung, eine Rendite von 6-8%, bei entsprechend langfristigen Anlagezeiträumen erreichen zu wollen. Diese Renditeentwicklung ist letztlich wiederum auch nötig, um die Steigerung des Preisniveaus aufzufangen (Tasse Kaffee 2017 durchschnittlich 3,00 EUR / ca. 5,90 DM)

Das Kapital ist im Fluss, der Markt wächst, jedoch mit jährlich 6 % Entwicklung haben wir realistisch betrachtet, keinen echten Mehrertrag erreicht, sondern sind lediglich dem Markt gefolgt und haben die Preissteigerungen ausgeglichen (reale Inflation vs. statistischer Warenkorb).

Wer Lösungen anstrebt, bei denen über lange Zeiträume Zinsgarantien im Vordergrund stehen, muss sich bewusst sein, dass sein zu erwartender Gesamtertrag unterhalb der realen, langfristigen Kapitalmarktentwicklung liegen wird.

Die Märkte bieten unter seriöser und wissenschaftlich fundierter Betrachtung ausreichend Transparenz. Mit unseren aktiv betreuten Kunden besprechen wir detailliert, in welcher Anlageklasse sie sich wiederfinden. Dabei betrachten wir in erster Linie die Gesamtvermögensstruktur, den geplanten Anlagehorizont sowie die Belastbarkeit in Stress-Situationen, die der Kapitalmarkt in jedem Fall auch hervorrufen wird.

Mit einer Stress-Situation meinen wir: Wie belastbar ist der Kunde, wenn das Kapital in einem bestimmten Zeitraum unter den Investitionsbetrag fällt. Je nachdem, was er bereit ist „auszuhalten“, lässt sich dies in eine Anlagestrategie einbinden. Wir arbeiten dazu mit unseren kostenoptimierten Modellportfolios. Erfolgreiche Kapitalanlage ist kein Hexenwerk. Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag Regeln für eine erfolgreiche Investmentanlage

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